Brustkrebs - Was ist das?

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an dieser Erkrankung. Auch Männer können an Brustkrebs erkranken – 1:100 Brustkrebsfällen ist männlich.

Nach wie vor ist das höhere Alter einer der wichtigsten Risikofaktoren für die Erkrankung. Weitere Risikofaktoren sind unter anderem die familiäre Belastung (Brust- und/ oder Eierstockkrebserkrankungen in der Familie), Adipositas, wenig Bewegung, keine Schwangerschaften und kein Stillen. Die meisten Betroffenen sind zwischen 50-70 Jahre alt. Deshalb steht das sog. Mammografiescreening als eine Möglichkeit der Früherkennung für diese Altersgruppe zur Verfügung.

Brustkrebs entsteht - wie alle anderen Krebserkrankungen auch - aufgrund eines „Kopierfehlers“ bei der Zellneubildung im Gewebe: aus verschiedenen Gründen (z.B. zufällig, altersbedingt oder aufgrund äußerer Einflüsse) können Zellen im jeweiligen Gewebe bösartige Eigenschaften erhalten und sich dann durch die Zellteilung vervielfältigen. Normalerweise bleiben gesunde Zellen in ihrem Gewebsverband, gehen irgendwann zugrunde und werden durch neue, gesunde Zellen ersetzt. Tumorzellen haben unter anderem die Eigenschaft mehr oder weniger aggressiv in anderes Gewebe einzudringen. Sie können sich ungehemmt teilen und sterben nicht irgendwann ab wie normale Zellen. Zudem haben sie die Fähigkeit erworben, das Immunsystem zu umgehen.

Ziel der Krebstherapie ist es, die bösartigen Zellen aus dem Körper zu entfernen oder wenn nicht möglich, diese so in Schach zu halten, dass sie sich nicht weiter ausbreiten können. Bei der Brustkrebstherapie gelingt dieses je nach Stadium der Erkrankung Dank der fortschrittlichen, individualisierten und ganzheitlichen Therapiekonzepte sehr oft.
 
Fortschritte bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit metastasiertem Brustkrebs

 
„Es hat sich rasant viel verändert“, berichtet Prof. Dr. Lux vom deutschen Brustkrebskongress. Er erzählt von den spannenden Entwicklungen der Therapieoptionen für Patientinnen und Patienten mit den triple-negativen, Her2-positiven oder Hormonrezeptor-positiven Brustkrebs in der fortgeschrittenen Situation.
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