Häufig gestellte Fragen

Liebe Schwangere,

liebe werdenden Eltern,

sicherlich haben Sie aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung und damit einhergehenden Schutzmaßnahmen unserer Kliniken viele Fragen. Diese möchten wir Ihnen im Folgenden beantworten.

Seien Sie gewiss, dass wir Ihre Sorgen und Nöte ernst nehmen und Verständnis für Ihre angespannte Situation haben. Im Gegenzug bitten wir Sie aber auch um Verständnis, dass nun viele Maßnahmen in unseren Kliniken umgesetzt werden müssen, um Sie, Ihr Neugeborenes, unsere weiteren Patienten und unsere Mitarbeiter soweit möglich zu schützen.


Ja, EINE Person darf Sie bei der Geburt begleiten und unterstützen. Das kann z.B. der Partner oder ein enger Familienangehöriger sein. Die Begleitperson darf allerdings keine grippalen Symptome haben und keinen Kontakt zu einer Person mit einer bestätigten Corona-Erkrankung gehabt haben. Zum eigenen Schutz der Begleitperson darf sie nicht der Risikogruppe (z.B. chronisch Erkrankte) angehören.

Das absolute Besuchsverbot in unseren Häusern gilt ebenfalls für Begleitpersonen, die mit zu den Sprechstunden und Folgeuntersuchungen komme möchten. Bitte haben Sie Verständnis, dass zur Zeit Begleitpersonen keinen Zutritt erlangen.

Wegen der derzeitigen Ausbreitung der Influenza, Erkältungs- und Corona-Infektionen haben wir im Interesse unserer Patienten und Mitarbeiter ein absolutes Besuchsverbot, welches auch für frischgebackene Väter gilt, beschlossen. Haupt- und Nebeneingänge aller Krankenhäuser sind mit sofortiger Wirkung für alle Besucher gesperrt. Ausnahmen bestehen lediglich bei Besuchern von Patienten in kritischem Gesundheitszustand - nach Abklärung des behandelnden Arztes! 

Wir haben Verständnis dafür, dass Sie ihr neues Familienglück am liebsten mit Ihrem Partner, ihren Kindern und weiteren Angehörigen und Freunden teilen möchten. Trotzdem gibt es keine Ausnahme von dem absoluten Besuchsverbot. Bitte versuchen Sie über Ihr Smartphone/Tablet Kontakt zu ihren Liebsten zu halten. Wir wissen, dass dies für Sie und insbesondere Ihren Partner eine enorme Herausforderung und Einschränkung ist. Leider können wir Ihnen jedoch keine andere Möglichkeit anbieten.

Leider können wir, nach Erlass des Gesundheitsministeriums, und aufgrund des absoluten Besucherstopps keine Familienzimmer mehr auf unseren Geburtshilfestationen anbieten. Dies ist auch ein Gebot der Fairness gegenüber allen frischgebackenen Vätern.

Väter bzw. „Abholer“ geben bitte die Babyschale bei unseren Mitarbeitern an der Information/Pforte ab und warten im Eingangsbereich. Eine Stationshilfe holt die Babyschale ab und bringt sie auf Station. Dann begleitet sie Mutter und Kind hinunter in das Foyer zum wartenden Vater. Dieses Vorgehen gilt auch für das Abholen von Patientinnen der Station B: eine Stationshilfe bringt die Patientin mit ihrem Gepäck ins Foyer, von wo aus sie abgeholt werden kann.

Begleitpersonen werden geben, bei Abholung der Frauen und Kinder, Wartezeiten miteinzuplanen.

Leider ist es zur Zeit so, dass Sie Ihre Frau bei/während der Einleitung nicht begleiten können. Ab dem Moment, von dem an Ihre Frau dauerhaft bis zur Geburt im Kreißsaal betreut wird, dürfen Sie dabei sein und Ihre Frau unterstützen. Sobald sich der genannte Moment abzeichnet, werden wir Sie schnellstmöglich informieren, damit Sie Ihre Frau unterstützen können.

Schwangere werden erst dann in unserem Kreißsaal aufgenommen, wenn muttermundswirksame Wehen (Muttermund ab ca. 3 cm geöffnet) und eine regelmäßige Wehentätigkeit alle 3-5 Minuten einsetzt. Sollte sich aber bei Aufnahme zeigen, dass kein Blasensprung, keine muttermundswirksame Wehentätigkeit und keine Notwendigkeit für eine Einleitung besteht, gehen Schwangere mit ihrem Partner gemeinsam nach Hause. Die Schwangere stellt sich dann bei zunehmender Wehentätigkeit erneut im Kreißsaal vor. Wenn die Schwangeren unsicher sind und Ängste haben, können Sie bis zur Geburt stationär bei uns aufgenommen werden. Ihr Partner muss dann allerdings nach Hause gehen und kann die Schwangere nicht auf die Station begleiten.
Schwangere werden zudem stationär aufgenommen, wenn medizinischen Gründe (z.B. Blasensprung, auffälliges CTG) vorliegen. Doch auch in diesem Fall können die werdenden Väter ihre Partnerin nicht auf die Station, sondern ausschließlich in den Kreißsaal begleiten. 


Weitere wichtige Infos

Gynäkologische Notfälle ausschließlich in der Frauenklinik St. Louise

Gynäkologische Notfälle werden bis auf weiteres ausschließlich in der Frauen- und Kinderklinik St. Louise (Husener Str. 81, 33098 Paderborn) versorgt.  Ab dem 18. März schließt die Gynäkologische Notaufnahme im St. Josefs-Krankenhaus Salzkotten - allerdings nur außerhalb der Dienstzeit (16.00 Uhr bis 08.00 Uhr).

Dies gilt nicht für die Geburtshilfe. Die Geburtshilfe am St. Josefs-Krankenhaus Salzkotten ist weiterhin ohne Einschränkungen geöffnet.

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Das absolute Besuchsverbot bezieht sich ebenfalls auf Begleitpersonen, die mit zu den Sprechstunden und Folgeuntersuchungen kommen möchten. Bitte haben Sie Verständnis, dass zur Zeit Begleitpersonen keinen Zutritt erlangen.
Wir bitten alle Besucher sich an das absolute Besuchsverbot zu halten! Sollten sie das nicht tun, erteilen wir solchen Besuchern notfalls auch Hausverbot. Das kann bis zu einer Anzeige wegen Hausfriedensbruchs führen. Helfen Sie mit, dass es dazu nicht kommen muss!

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FAQs für schwangere Frauen und ihre Familien

Fachgesellschaften haben für schwangere Frauen und Familien wichtige Hinweise und häufig gestellte Fragen rund um das Coronavirus zusammengestellt und beantwortet.

Hier können Sie sich das Dokument herunterladen.

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