PD Dr. med. Friedrich Ebinger, Chefarzt

Liebe Eltern, liebe Kinder und Jugendliche,

als einzige Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Kreis Paderborn versorgen wir vom Frühgeborenen und erkrankten Neugeborenen bis hin zu akut erkrankten Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr alle jungen Patienten, die eine Betreuung im Krankenhaus benötigen. Mit vielen Spezialkompetenzen und hervorragenden diagnostischen Möglichkeiten ist unser Team ausgesprochen breit aufgestellt, so dass Kinder und Jugendliche bei uns in den besten Händen sind. Die liebevolle Pflege durch unsere Gesundheits- und Kinderkrankenschwestern und Schülerinnen unserer Kinderkrankenpflegeschule schließt auch die besondere Zuwendung in kindgerechter Umgebung ein.

Es ist uns wichtig, dass Kinder und Jugendliche in Geborgenheit genesen können. Aus diesem Grund stehen Kinder und Eltern als Ganzes im Mittelpunkt unserer Fürsorge. Das hohe Niveau unserer kindgerechten medizinischen, pflegerischen und persönlichen Betreuung wurde uns bereits mehrfach  durch das Gütesiegel „Ausgezeichnet. für Kinder“ bescheinigt.

In unserer Kinderklinik behandeln wir alle gängigen Krankheiten des Kindes- und Jugendalters. Besondere Schwerpunkte bilden die Frühgeborenen-Intensivmedizin und unser Diabetes-Zentrum für Kinder und Jugendliche sowie die Diagnostik und Therapie von Entwicklungsstörungen.

Mit den besten Wünschen,

Ihr PD Dr. Friedrich Ebinger


Aktuelles

Kliniken zwischen ethischer Pflicht und starrer Verordnung

 „Derzeit rollt eine extreme Welle schwerer Atemwegserkrankungen durch Deutschland, die vor allem Säuglinge und kleine Kinder betrifft. Sie bringt viele Kinderkliniken an den Rand ihrer Kapazitäten – auch die Situation in der Kinderklinik St. Louise ist wie in allen anderen Kinderkliniken in OWL angespannt und die Arbeitsbelastung hoch. 

In Nordrhein-Westfalen ist derzeit bereits die Verlegung der Kleinen aus übervollen Häusern in andere nur noch eingeschränkt möglich. Selbst Krankenhäuser, die noch freie Kapazitäten hätten, dürften die kleinen Patienten vielfach nicht mehr aufnehmen. Jede stationäre Aufnahme muss derzeit genau geprüft werden. Sie tun es oft dennoch, obwohl sie damit in Schwierigkeiten kommen können. Der Verordnungsgeber hat sie in ein ethisches Dilemma gebracht, das sofort aufgelöst werden muss. 

Der Hintergrund: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in seine Verordnung zu den Pflegepersonaluntergrenzen auch die Kinderheilkunde einbezogen. Das bedeutet, es muss immer eine bestimmte Anzahl von Pflegekräften im Dienst sein. Falls das nicht gewährleistet ist – vielleicht durch Krankheit von Fachpersonal, Urlaub oder aus anderen Gründen – müssen Betten gesperrt werden. Geschieht das nicht, wird das Krankenhaus mit Strafzahlungen belegt. 

Was gut gemeint ist, wird in der jetzigen Lage gefährlich, weil zwar Personal vorhanden ist, aber häufig nicht in der geforderten Anzahl. Ein ethisches Dilemma, welches schnellst möglich gelöst werden muss.“

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Vincenz-Blog: Beiträge der Klinik

"Eine Frühchenmutter berichtet: Mama sein, aber nicht Mama sein dürfen"

Teddykrankenhaus

Von Clowns und Kindern - Über unsere Klinikclowns

Simulationstrainings unserer Mitarbeiter

Im September fand an zwei Tagen in den alten Räumlichkeiten der Hebammenschule das Simulationstraining „Kinder- und Neugeborenenreanimation“ für die Kollegen in der Frauen- und Kinderklinik St. Louise statt. Etwa 60 Teilnehmer aus der Geburtshilfe und der Kinderklinik, Pflegefachkräfte, Hebammen und Fachkräfte aus der Kindernotaufnahme und der Kinderintensivstation trafen sich zum gemeinsamen Workshop und zum Austausch untereinander. Mit Hilfe von Puppen und Notfallsimulatoren probte das Team Reanimationen, die Neugeborenen-Erstversorgung, den Notfall „Frühgeburt“, Beatmungstechniken und vieles mehr, um für den Ernstfall immer optimal vorbereitet zu sein. Große Unterstützung waren die Kolleginnen Frau Vera Golücke und Frau Dr. Julia Lehmler aus der Anästhesie. Weitere Referenten waren: Herr Dr. Dohle, Herr Hertel, Frau Dr. Schulze und Herr Dr. Wilken. Das Kinder- und Neugeborenen-Reanimationstraining ist nun jährlich geplant.