Häufig gestellte Fragen

Liebe Schwangere,

liebe werdenden Eltern,

sicherlich haben Sie aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung und damit einhergehenden Schutzmaßnahmen unserer Kliniken viele Fragen. Diese möchten wir Ihnen im Folgenden beantworten.

Seien Sie gewiss, dass wir Ihre Sorgen und Nöte ernst nehmen und Verständnis für Ihre angespannte Situation haben. Im Gegenzug bitten wir Sie aber auch um Verständnis, dass nun viele Maßnahmen in unseren Kliniken umgesetzt werden müssen, um Sie, Ihr Neugeborenes, unsere weiteren Patienten und unsere Mitarbeiter soweit möglich zu schützen.


Vorherige Anmeldung Ihres Besuches

Um die Wartezeiten zu verkürzen und das Erfassen notwendiger Formalien vorab zu ermöglichen, ist nun eine digitale oder telefonische Buchung im Vorfeld eines Patientenbesuches notwendig.  

Sie gelangen hier zur digitalen Besucherfassung des St. Vincenz-Krankenhauses, der Frauen- und Kinderklinik St. Louise und des St. Josefs-Krankenhauses. Nach der Registrierung bekommen Sie per Mail einen QR-Code zugeschickt, der am Tag des Besuches digital oder in Papierform vorzuzeigen ist. Besuche sind ab dem ersten Aufenthaltstag möglich – sofern die besuchende Person vorab vom Patienten namentlich benannt wurde. Bitte sprechen Sie sich dafür eng mit Ihren Angehörigen ab!

Alternativ können Sie unsere Telefonhotline zur Buchung eines Termins nutzen:

Tel. 05251/86-1275, täglich von 8.00 Uhr bis 9.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr. 

Es gelten weiterhin folgende Vorsichtsmaßnahmen:

Es gilt die 2G-Plus-Regelung für Besuche in den Geburtshilfen der St. Vincenz-Kliniken. Auch geboosterte Besucher müssen einen tagesaktuellen Test vorweisen. Ein Besucher pro Tag für maximal eine Stunde ist erlaubt, sofern der Besucher geimpft oder genesen und zusätzlich einen negativen Schnelltest einer zertifizierten Teststelle (maximal 24 Stunden alt) vorlegen kann. Die tägliche Besuchszeit liegt zwischen 14.00 und 18.00 Uhr.  

Ausnahmeregelungen:

Ausnahmen bestehen bei Besuchern von Patienten in kritischem Gesundheitszustand - nach Abklärung des behandelnden Arztes!

Werdende Väter, die ihre Partnerin während Geburt begleiten, sind ebenfalls eine Ausnahme.

In unserer Klinik für Kinder- und Jugendmedizin gelten ebenfalls Ausnahmen bzgl. der Besucherregelung. Hier finden Sie weitere Infos. 

  • Prästationäre PCR-Testungen erfolgen vor geplanten stationären operativen Eingriffen.
  • Alle stationär aufgenommenen Patienten erhalten bei Aufnahme (Tag 0) einen Antigen-Schnelltest sowie einen PCR-Test. Am Tag 5 erfolgt ein PCR-Test; bei längerer Verweildauer erfolgt ein solcher weiter im 5 Tages Abstand (Tag 10, 15…).
  • Gebärende erhalten über die jeweilige Geburtshilfe einen Antigen-Schnelltest sowie eine PCR-Testung. Bei negativem Ergebnis wird das Früh- oder Neugeborene weder bei Aufnahme noch im Verlauf getestet.
  • Werden Neugeborene vorab nicht-getesteter Mütter (Hausgeburt etc.) aufgenommen, werden am Tag 0 und Tag 5 das Neugeborene und die Mutter abgestrichen und erhält einen PCR-Test.
  • Früh- und Neugeborene SARS-CoV-2-positiver Mütter werden alle 7 Tage sowie nach Maßgabe des Gesundheitsamtes getestet.

Väter dürfen ihre Partnerin und das Neugeborene besuchen. Zwischen 14.00 und 18.00 Uhr ist ein täglicher Besuch eines Angehörigen auf der Wöchnerinnenstation willkommen. 

Für Besucher der Geburtshilfe gilt ab Mittwoch,24.11.2021, die 2G-Plus Regel: Ein Besucher pro Tag für maximal zwei Stunden ist erlaubt, sofern der Besucher geimpft oder genesen und zusätzlich einen negativen Schnelltest einer zertifizierten Teststelle (maximal 24 Stunden alt) vorlegen kann.

Wir haben Verständnis dafür, dass Sie Ihr neues Familienglück am liebsten auch mit den Geschwisterkindern, weiteren Angehörigen und Freunden teilen möchten. Dennoch bleibt das Besuchsverbot mit Ausnahme der Väter bzw. einer Besuchsperson in der Klinik für Geburtshilfe bestehen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis!

Ja, EINE Person darf Sie bei der Geburt begleiten und unterstützen. Das kann z.B. der Partner oder ein enger Familienangehöriger sein. Die Begleitperson darf allerdings keine grippalen Symptome haben und keinen Kontakt zu einer Person mit einer bestätigten Corona-Erkrankung gehabt haben. Zum eigenen Schutz der Begleitperson darf sie nicht der Risikogruppe (z.B. chronisch Erkrankte) angehören.

Schwangere werden erst dann in unserem Kreißsaal aufgenommen, wenn muttermundswirksame Wehen (Muttermund ab ca. 3 cm geöffnet) und eine regelmäßige Wehentätigkeit alle 3-5 Minuten einsetzt. Sollte sich aber bei Aufnahme zeigen, dass kein Blasensprung, keine muttermundswirksame Wehentätigkeit und keine Notwendigkeit für eine Einleitung besteht, gehen Schwangere mit ihrem Partner gemeinsam nach Hause. Die Schwangere stellt sich dann bei zunehmender Wehentätigkeit erneut im Kreißsaal vor. Wenn die Schwangeren unsicher sind und Ängste haben, können Sie bis zur Geburt stationär bei uns aufgenommen werden. Ihr Partner muss dann allerdings nach Hause gehen und kann die Schwangere nicht auf die Station begleiten.
Schwangere werden zudem stationär aufgenommen, wenn medizinischen Gründe (z.B. Blasensprung, auffälliges CTG) vorliegen. Doch auch in diesem Fall können die werdenden Väter ihre Partnerin nicht auf die Station, sondern ausschließlich in den Kreißsaal begleiten. 

Die beschränkte Besucherregelung in unseren Häusern gilt ebenfalls für Begleitpersonen, die mit zu den Sprechstunden und Folgeuntersuchungen komme möchten. Bitte haben Sie Verständnis, dass zur Zeit Begleitpersonen keinen Zutritt erlangen. Nach Rücksprache mit der betreuenden Ärztin bzw. Arzt kann es Ausnahmefälle geben, wenn eine gemeinsame Besprechung der Befunde sinnvoll ist.

Väter bzw. „Abholer“ geben bitte die Babyschale bei unseren Mitarbeitern an der Information/Pforte ab und warten im Eingangsbereich. Eine Stationshilfe holt die Babyschale ab und bringt sie auf Station. Dann begleitet sie Mutter und Kind hinunter in das Foyer zum wartenden Vater. Dieses Vorgehen gilt auch für das Abholen von Patientinnen der Station B: eine Stationshilfe bringt die Patientin mit ihrem Gepäck ins Foyer, von wo aus sie abgeholt werden kann.

Begleitpersonen werden geben, bei Abholung der Frauen und Kinder, Wartezeiten miteinzuplanen.

Familienzimmer stehen zur Verfügung - allerdings unter weiteren Hygienevorschriften. Um sicher zu gehen, dass keine Infektion mit dem Corona-Virus vorliegt, erfolgt eine stationäre Aufnahme der Väter. Am Tag der Aufnahme wird ein Corona-Abstrich durchgeführt, um sicher zu gehen, dass keine Corona-Infektion vorliegt. Die Kosten dafür muss die Familie selbst tragen. Während des Aufenthaltes sollte der Vater die Klinik nicht verlassen - ein Pendeln zwischen der Klinik und Zuhause ist nicht möglich.

Vor Ihrem Besuch klären wir Sie über das Infektionsrisiko mit der Viruserkrankung COVID-19, verursacht durch das SARS-CoV-2 Virus, auf. Hier können Sie sich das Formular vorab herunterladen.

Hier können Sie das Formular zur Erfassung Ihrer Kontaktdaten herunterladen und im Vorfeld ausfüllen.


Weitere wichtige Infos

Gynäkologische Notfälle ausschließlich in der Frauenklinik St. Louise

Gynäkologische Notfälle werden bis auf weiteres ausschließlich in der Frauen- und Kinderklinik St. Louise (Husener Str. 81, 33098 Paderborn) versorgt. 

Dies gilt nicht für die Geburtshilfe. Die Geburtshilfe am St. Josefs-Krankenhaus Salzkotten ist weiterhin ohne Einschränkungen geöffnet.

______________________________________________________________________________________

FAQs für schwangere Frauen und ihre Familien

Fachgesellschaften haben für schwangere Frauen und Familien wichtige Hinweise und häufig gestellte Fragen rund um das Coronavirus zusammengestellt und beantwortet.

Hier können Sie sich das Dokument herunterladen.

______________________________________________________________________________________