Häufig gestellte Fragen

Liebe Schwangere,

liebe werdenden Eltern,

sicherlich haben Sie aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung und damit einhergehenden Schutzmaßnahmen unserer Kliniken viele Fragen. Diese möchten wir Ihnen im Folgenden beantworten.

Seien Sie gewiss, dass wir Ihre Sorgen und Nöte ernst nehmen und Verständnis für Ihre angespannte Situation haben. Im Gegenzug bitten wir Sie aber auch um Verständnis, dass nun viele Maßnahmen in unseren Kliniken umgesetzt werden müssen, um Sie, Ihr Neugeborenes, unsere weiteren Patienten und unsere Mitarbeiter soweit möglich zu schützen.


Ja, EINE Person darf Sie bei der Geburt begleiten und unterstützen. Das kann z.B. der Partner oder ein enger Familienangehöriger sein. Die Begleitperson darf allerdings keine grippalen Symptome haben und keinen Kontakt zu einer Person mit einer bestätigten Corona-Erkrankung gehabt haben. Zum eigenen Schutz der Begleitperson darf sie nicht der Risikogruppe (z.B. chronisch Erkrankte) angehören.

Die beschränkte Besucherregelung in unseren Häusern gilt ebenfalls für Begleitpersonen, die mit zu den Sprechstunden und Folgeuntersuchungen komme möchten. Bitte haben Sie Verständnis, dass zur Zeit Begleitpersonen keinen Zutritt erlangen. Nach Rücksprache mit der betreuenden Ärztin bzw. Arzt kann es Ausnahmefälle geben, wenn eine gemeinsame Besprechung der Befunde sinnvoll ist.

Väter dürfen ihre Partnerin und das Neugeborene wieder besuchen. Zwischen 14.00 und 18.00 Uhr ist ein täglicher Besuch der Väter auf der Wöchnerinnenstation willkommen, sofern keine Krankheitsanzeichen wie Fieber, erhöhte Temperatur, starker Husten etc. vorliegen.

Wir haben Verständnis dafür, dass Sie Ihr neues Familienglück am liebsten auch mit den Geschwisterkindern, weiteren Angehörigen und Freunden teilen möchten. Dennoch bleibt das Besuchsverbot mit Ausnahme der Väter in der Klinik für Geburtshilfe bestehen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis!

Ab dem 20. Mai stehen Familienzimmer wieder zur Verfügung - allerdings unter weiteren Hygienevorschriften. Um sicher zu gehen, dass keine Infektion mit dem Corona-Virus vorliegt, erfolgt eine stationäre Aufnahme der Väter. Am Tag der Aufnahme wird ein Corona-Abstrich durchgeführt, um sicher zu gehen, dass keine Corona-Infektion vorliegt. Die Kosten dafür muss die Familie selbst tragen. Während des Aufenthaltes sollte der Vater die Klinik nicht verlassen - ein Pendeln zwischen der Klinik und Zuhause ist nicht möglich.

 

 

Leider ist es zur Zeit so, dass Sie Ihre Frau bei/während der Einleitung nur während der Besuchszeit zwischen 14 und 18 Uhr begleiten können.

Ab dem Moment, von dem an Ihre Frau dauerhaft bis zur Geburt im Kreißsaal betreut wird, dürfen Sie dabei sein und Ihre Frau unterstützen. Sobald sich der genannte Moment abzeichnet, werden wir Sie schnellstmöglich informieren, damit Sie Ihre Frau unterstützen können.

Schwangere werden erst dann in unserem Kreißsaal aufgenommen, wenn muttermundswirksame Wehen (Muttermund ab ca. 3 cm geöffnet) und eine regelmäßige Wehentätigkeit alle 3-5 Minuten einsetzt. Sollte sich aber bei Aufnahme zeigen, dass kein Blasensprung, keine muttermundswirksame Wehentätigkeit und keine Notwendigkeit für eine Einleitung besteht, gehen Schwangere mit ihrem Partner gemeinsam nach Hause. Die Schwangere stellt sich dann bei zunehmender Wehentätigkeit erneut im Kreißsaal vor. Wenn die Schwangeren unsicher sind und Ängste haben, können Sie bis zur Geburt stationär bei uns aufgenommen werden. Ihr Partner muss dann allerdings nach Hause gehen und kann die Schwangere nicht auf die Station begleiten.
Schwangere werden zudem stationär aufgenommen, wenn medizinischen Gründe (z.B. Blasensprung, auffälliges CTG) vorliegen. Doch auch in diesem Fall können die werdenden Väter ihre Partnerin nicht auf die Station, sondern ausschließlich in den Kreißsaal begleiten. 


Weitere wichtige Infos

Gynäkologische Notfälle ausschließlich in der Frauenklinik St. Louise

Gynäkologische Notfälle werden bis auf weiteres ausschließlich in der Frauen- und Kinderklinik St. Louise (Husener Str. 81, 33098 Paderborn) versorgt.  Ab dem 18. März schließt die Gynäkologische Notaufnahme im St. Josefs-Krankenhaus Salzkotten - allerdings nur außerhalb der Dienstzeit (16.00 Uhr bis 08.00 Uhr).

Dies gilt nicht für die Geburtshilfe. Die Geburtshilfe am St. Josefs-Krankenhaus Salzkotten ist weiterhin ohne Einschränkungen geöffnet.

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FAQs für schwangere Frauen und ihre Familien

Fachgesellschaften haben für schwangere Frauen und Familien wichtige Hinweise und häufig gestellte Fragen rund um das Coronavirus zusammengestellt und beantwortet.

Hier können Sie sich das Dokument herunterladen.

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