Gallensteine? Steinreich kann gefährlich, aber behandelbar sein

Operationstechnik am Laparoskopie-Trainer ausprobieren

Im nächsten Patientenvortrag des St. Josefs-Krankenhauses Salzkotten geht um das Thema „Gallensteine? Steinreich kann gefährlich aber behandelbar sein“. PD Dr. Ralf Steinert, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie, informiert am Donnerstag, 23. Mai, um 18 Uhr im Tagungsraum des Krankenhauses (3. OG, Dr.-Krismann-Str. 12, Salzkotten) über mögliche Behandlungsmethoden.

Etwa 15 Prozent der Frauen und 7,5 Prozent der Männer entwickeln Gallensteine. Die Häufigkeit steigt mit zunehmendem Alter. Doch nicht jeder Gallensteinträger ist auch ein Gallen-steinkranker. Nur etwa jeder Vierte entwickelt Symptome und Beschwerden. Diese sind sehr unterschiedlich, können sich zum Beispiel durch typischerweise kolikartige (krampfartige) Schmerzen oder atypisch durch ein Völle- sowie Druckgefühl bemerkbar machen.

PD Dr. Steinert erklärt in seinem Vortrag, wie Gallensteine entstehen, sie diagnostiziert und behandelt werden können. „Es ist notwendig zu klären, ob es sich um ein Steinleiden innerhalb der Gallenblase oder schon um Gallengangsteine handelt. Danach richten wir die weiteren therapeutischen Schritte aus“, weiß der Chefarzt. Anhand eines 3D-Videos veranschaulicht der Experte eine Gallenblasenentfernung, die jetzt in Salzkotten auch in 3D-Technik angeboten wird. Er erklärt das operative Vorgehen mit den Vorteilen der 3D-Technik und steht für Fragen zum Thema bereit. Bei Interesse dürfen sich Freiwillige im Anschluss an den Vortrag an einem Laparoskopie-Trainer auch selbst an den Instrumenten ausprobieren.

Die Veranstaltung ist kostenlos und findet im Tagungsraum des St. Josefs-Krankenhauses (3. OG, Dr. Krismann-Str. 12, Salzkotten) statt. Interessierte können sich im Sekretariat der Klinik unter Telefon 05258/10-231 oder per Mail an fragen-sie-vincenz@vincenz.de anmelden. Die Veranstaltungsreihe ist ein gemeinsames Angebot mit der VHS vor Ort.