Besucher spenden beim Christkönigssonntags-Konzert

Spendenerlös in Höhe von 700 Euro an das Gynäkologische Krebszentrum übergeben

Ende November fand in der St. Bartholomäus-Pfarrkirche Istrup das traditionelle Festkonzert zum Christkönigssonntag statt. Neu dabei war, dass die 52 Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft „Liedertafel“ Istrup und des Gesangvereins „St. Georg“ Riesel neben Frank Horstmann (Trompete) und Jonas Grewe (Schlagzeug) auch durch Solistin Claudia Nüsse verstärkt wurden.

Idee an die Chöre ihrer Heimatstadt gewandt, einen Teil des Spendenerlöses des Konzerts dem Gynäkologischen Krebszentrum der Frauen- und Kinderklinik St. Louise in Paderborn zukommen zu lassen. Die Idee war aus persönlicher Betroffenheit entstanden, denn Nüsses Mutter war im vergangenen Jahr aufgrund eines Krebsleidens verstorben. Stolze 700 Euro kamen bei dem hervorragend besuchten Konzert zusammen und wurden jetzt an Chefarzt Prof. Dr. Michael Patrick Lux und Ärztin Dr. Michaela Wüllner übergeben.
„Meine Mutter ist in dem Gynäkologischen Krebszentrum in Paderborn mit hohem Respekt und intensivem persönlichem Engagement nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen versorgt worden“, betonte Nüsse bei der Spendenübergabe. „Mit der Spende möchte ich Danke sagen für die gute Betreuung. Den Chören meiner Heimatstadt danke ich dafür, dass sie meine Idee unterstützt und die Spende ermöglicht haben.“ Es sei ihr eine besondere Freude gewesen, zusammen mit den Stimmen aus der Heimat für die Menschen zu singen, so Nüsse.
Chefarzt Prof. Dr. Lux bedankte sich herzlich für das Engagement der Sängerinnen und Sänger und gab einen kurzen Ausblick über die Arbeit des Gynäkologischen Krebszentrums, das nach den Krite-rien der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. zertifiziert ist: „Es ist unser Ziel und unser Anspruch unseren Patientinnen heimatnah in Paderborn die modernsten Therapien anbieten zu können.“ Hierzu sei es wichtig an aktuellen Studien teilzunehmen. Leider seien diese nicht immer ausreichend gegenfinanziert. „Mit Ihrer Spende tragen Sie daher ein Stück zur Spitzenmedizin in Ihrer Region bei“, betonte Lux.