Vincenz-Ärzte gehören zu den Besten

Vier Ärzte ausgezeichnet

In der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH findet Spitzenmedizin ihren Platz. Gleich vier Ärzte der verschiedenen Betriebsstätten erhielten aufgrund ihrer wissenschaftlichen Leistungen eine Auszeichnung als „Top-Mediziner“.

Prof. Dr. Andreas Götte, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, ist ein weltweit anerkannter Spezialist in der Behandlung von Vorhofflimmern. Von mehr als 66.800 Kardiologen zählt Prof. Dr. Götte zu den weltweit besten 55 Experten für die Behandlung der Erkrankung. Dies evaluierte kürzlich das Medizin-Expertenportal „Expertscape“, aufgrund von Göttes Forschungen der letzten zehn Jahre. Das Portal erstellt regelmäßig Rankings der weltweit besten Mediziner und Krankenhäuser. Neben seiner Chefarzttätigkeit engagiert er sich aktiv in internationalen Forschungsgruppen und an der Universität Magdeburg. Klinische Untersuchungen für Forschungsprojekte werden dabei am St. Vincenz-Krankenhaus durchgeführt und von einem eigenen Studienbüro betreut. „Wissenschaftler und Ärzte dürfen nicht nebeneinander her arbeiten, sondern die Befunde müssen direkt in die ärztliche Praxis übertragen werden“, betont der Chefarzt. In seiner aktuellsten Studie beschäftigen sich Götte und sein Team mit der Frage, wie Patienten mit Vorhofflimmern optimal behandelt werden können, die einen Stent erhalten müssen. Auf dem Kongress der europäischen Fachgesellschaft der Kardiologie in Paris stellte er seine neusten Erkenntnisse vor 36.000 Zuhörern vor. 
Auch die Chefärzte der Frauen- und Kinderklinik St. Louise Prof. Dr. Michael Patrick Lux, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, und PD Dr. Friedrich Ebinger zählen nach Angaben des Magazins „Fokus“ zu den besten Medizinern Deutschlands. Lux gehört zu den bundesweit top 40 Experten der Senologie (Lehre von der weiblichen Brust) und erhielt Bestnoten im Bereich der Krebsversorgung. Durch seine umfangreichen Studien und sein bundesweites Engagement in diversen Fachgesellschaften, als auch in der Qualitätssicherung als Mitglied der Bundesfachgruppe Mammachirurgie ist er weit überregional bekannt. Seine medizinischen Schwerpunkte liegen u.a. in der Gynäkologischen Onkologie (operativ und konservativ), insbesondere der Therapie des Mammakarzinoms (Brustkrebs) sowie der familiären Mamma- und Ovarialkarzinombelastung (Brust- und Eierstockkrebs) mit Erforschung der genetischen Hintergründe für die Entstehung von Krebs. Im Sommer war er gefragter Referent auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie e.V. und hielt zahlreiche Vorträge und Interviews. Auch international ist der dieses Jahr mit Beiträgen auf dem Europäischen Krebskongress und dem San Antonio Breast Cancer Symposium in Texas vertreten.
PD Dr. Friedrich Ebinger, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, erhielt bereits zum achten Mal in Folge die Auszeichnung als Top-Mediziner im Bereich „Schmerztherapie“. Neben der Schmerztherapie im Allgemeinen gilt sein besonderes Augenmerk den Kopf- und Rückenschmerzen im Kindes- und Jugendalter. Auch Dr. Johannes Wolf, Oberarzt in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, erhielt eine Auszeichnung für „Kinderdiabetologie“. Seit über 25 Jahren setzt er sich für die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes in der Klinik ein und hat ein von der Deutschen Diabetesgesellschaft zertifiziertes Zentrum aufgebaut. Auch er ist Mitautor etlicher wissenschaftlicher Studien.
Für die Recherchen der Top-Ärzteliste führt die Focus-Redaktion seit vielen Jahren große Umfragen in Zusammenarbeit mit den medizinischen Fachgesellschaften durch. Darüber hinausgehen wissenschaftliche Publikationen sowie Empfehlungen von Patientenverbänden, Klinikchefs, Oberärzten und niedergelassenen Medizinern in die unabhängige Datenerhebung ein.

Porträtfotos:
Prof. Dr. Andreas Götte, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, Prof. Dr. Michael Patrick Lux, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, PD Dr. Friedrich Ebinger, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Dr. Johannes Wolf, Oberarzt Klinik für Kinder- und Jugendmedizin