Jeden Donnerstag bieten wir von 9 bis 10 Uhr im „Ruheraum“ auf der K2 ein offenes Musikangebot für Kinder (und ihre Eltern) an. Die leicht spielbaren Instrumente - wie z. B. Rasseln, Glöckchen oder Klanghölzer, aber auch Gitarren oder Congas in Kindergröße - sind besonders beliebt bei unseren kleinen Patienten. „Beim gemeinsamen Singen und Musikmachen haben die Kinder, aber auch die Eltern, Spaß und können für eine Weile die Schmerzen und den Krankenhaus-Alltag vergessen“, erklärt Andrea Spehr, Diplom-Musiktherapeutin.

Ablauf der Musiktherapie-Stunde
Wir starten immer mit einem Begrüßungslied, bei dem die anwesenden Kinder persönlich angesprochen werden. Der weitere Verlauf der Stunde ist offen und wird von den Teilnehmern mitbestimmt. Später dazu kommende Kinder können problemlos ebenfalls mit in das Geschehen einbezogen werden.

An manchen Tagen singen wir Lieder und begleiten diese musikalisch oder wir improvisieren einfach nur auf den Instrumenten. Je nach Stimmung der Kinder kann es mal ruhiger, mal etwas lebendiger zugehen. Da der Ruheraum viel Platz bietet, können sich die Teilnehmer zur Musik auch bewegen oder tanzen.

Und was ist mit den Kindern, die das Bett nicht verlassen dürfen?
Können Kinder nicht am offenen Angebot teilnehmen, weil sie aufgrund ihrer Erkrankung das Bett nicht verlassen dürfen, besteht die Möglichkeit, dass direkt am Krankenbett Musik gemacht wird. Hierzu bringt die Musiktherapeutin eine Kiste mit problemlos spielbaren Instrumenten und ihre Gitarre mit. Dann kann entweder gemeinsam mit dem Kind (und Anwesenden) Musik gemacht werden oder die Musiktherapeutin kann für das Kind singen und spielen. Auch hier gilt: Die Musik kann die Schmerzen und die Gedanken an die Krankheit nicht ausschalten, aber sie können für eine Weile in den Hintergrund treten.