Nächster Termin:

25. + 26. September 2018
in der Frauen- und Kinderklinik St. Louise
Husener Str. 81, 33098 Paderborn

 

Kontakt und Anmeldung für Kindergärten:

Vincenz-Teddykrankenhaus
Viola Schulze
Husener Str. 81
33098 Paderborn
Teddykrankenhaus(at)vincenz.de

 

Offene Sprechstunde:

Wir bieten für Familien mit ihren Kindern zudem am Dienstag, den 25. September zwischen 14.30-16.00 Uhr eine offene Sprechstunde ohne vorherige Anmeldung an.

 

Um Kindern auf spielerische Art die Angst vor einem Krankenhausaufenthalt oder einem Arztbesuch zu nehmen, bot ein Team der Klinik gemeinsam mit der Stadt Paderborn anlässlich des Weltkindertages 2012 im September erstmals ein Teddykrankenhaus an. Über 330 Kinder zwischen drei und sechs Jahren folgten der Einladung gerne. Aufgrund des großen Erfolgs der letzten Jahre fand die Veranstaltung 2017 zum sechsten Mal statt. Dieses Mal mit rund 1000 Kindern und ihrn Teddys.

Der Ablauf, den die Teddyeltern mit ihren Kuscheltieren durchlaufen, ist genau wie im richtigen Krankenhaus: Zuerst müssen die Patienten angemeldet werden. Name, Alter und Beschwerden werden abgefragt, der Patient gemessen und gewogen. Nach einer kurzen Zeit im Wartezimmer, die mit Malbüchern zum Thema Kinderkrankenhaus überbrückt werden können, werden die kranken Kuscheltiere einzeln und natürlich im Beisein ihrer Teddyeltern im Behandlungsraum sorgfältig untersucht. Fieber messen, Reflexe testen, erste Wunden mit einem Pflaster versorgen, Blutdruck messen oder dem Kuscheltier eine Spritze geben. All dies dürfen die Kinder auf Wunsch auch selber machen. Manche Kuscheltiere müssen aufgrund ihrer Erkrankung sogar geröntgt werden oder ins MRT. Für alle gibt es am Ende der Untersuchung ein Rezept, das in der Teddykrankenhaus-Apotheke eingelöst werden kann. Ein Teddydoktor begleitet die Kinder während des gesamten Ablaufs.

„Wenn die Kinder aufgrund einer Verletzung oder einer Erkrankung zu uns in die Kinderklinik kommen, haben sie häufig Angst vor der Untersuchung“, weiß Viola Schulze, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin und eine der Hauptorganisatorinnen des Teddykrankenhauses. „Im Rahmen des Teddykrankenhauses haben die Kinder die Möglichkeit, die einzelnen Schritte als Beobachter in einer ganz angstfreien Situation kennen zu lernen. Sollten die Kinder dann wirklich mal ins Krankenhaus müssen, wissen sie schon was passiert und dass die Untersuchung nicht weh tut.