Nierenersatztherapie nun im modernen Neubau

St. Vincenz-Krankenhaus eröffnet neue Dialysestation

Nach dem letzten großen Erweiterungsbau am St. Vincenz-Krankenhaus 2013 und dem Schulneubau an der Frauenklinik 2017, hat die St. Vincenz-GmbH nun ein weiteres großes Neubauprojekt abgeschlossen. In den letzten gut anderthalb Jahren entstand oberhalb der Caféteria des St. Vincenz-Krankenhauses eine ganz neue Etage. Hier ist am Montag  die Dialyseabteilung des St. Vincenz-Krankenhauses eingezogen, die sich speziell nur um Nierenerkrankte kümmert.

 

 

Geschäftsführerin Schwester Bernadette M. Putz, Berthold Schultewolter, Leiter der Dialyse, Prof. Jobst Greeve, Chefarzt der Medizinischen Klinik I, Dr. med. Martin Vischedyk, Leitender Arzt Nephrologie und Dr. Lutz Mahlke, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie.

Das neue Geschoss gibt der Krankenwagenauffahrt ein moderneres Gesicht und bietet im Inneren Platz für 16 Patienten. Diese können in neuen, hellen Räumlichkeiten die rund vier bis fünf Stunden Behandlungszeit der Dialyse verbringen. Eine Maßnahme, die die sogenannte „Blutwäsche“ für die Betroffenen ein wenig erleichtern soll.

„Viel Tageslicht, eine moderne Innenraum-Gestaltung und besonders hohe Hygienestandards prägen den neu erbauten Bereich“, beschreibt Dr. Josef Düllings, Hauptgeschäftsführer. Insgesamt hat die St. Vincenz-Krankenhaus GmbH 1 Million Euro investiert. Die Patienten können in sechs verschiedenen Isolierbetten oder in einem der zehn weiteren Betten untergebracht werden – je nach Bedarf. Die Einzel- und  Doppelzimmer sind alle von der Stationszentrale aus einsehbar, da sie mit Durchblickfenstern voneinander getrennt sind. Eine Kühlung der Patientenräume sorgt dafür, dass auch im Sommer eine angenehme Raumtemperatur vorherrscht. „Insgesamt eine große Verbesserung für Patienten und Mitarbeiter im Vergleich zur bisherigen Dialyse-Station im Altbau“, freut sich auch Prof. Dr. Jobst Greeve, Chefarzt der Medizinischen Klinik I. „Wir tragen damit der steigenden Bedeutung der Dialyse in der modernen Krankenhausbehandlung Rechnung.“ „Die medizinischen Möglichkeiten sind heute soweit fortgeschritten, dass wir einem Menschen mit Nierenversagen eine normale Lebenserwartung verschaffen können“, bestätigt Dr. Martin Vischedyk, leitender Arzt der Nephrologie des St. Vincenz-Krankenhauses.

Die Nähe zur Krankenwagenauffahrt bietet für die Patienten einen zusätzlichen Vorteil: sie führt dazu, dass schwer Nierenerkrankte liegend den neuen Dialysebereich auf kürzestem Weg erreichen können. Auch technisch wurde modernisiert: „Wir haben ein top aktuelles EKG-Monitoring für alle 16 Bettplätze inklusive neuer EKG-Zentrale installiert. Auch diverse neue Dialysegeräte stehen in den Zimmern bereit“, berichtet der Technische Direktor der St. Vincenz-GmbH, Markus Schröder.