Schwangerschaft

Jede Frau hat von Beginn der Schwangerschaft an bis zum Ende der Stillzeit Anspruch auf die Hilfe einer Hebamme. Das Honorar wird von den gesetzlichen Krankenkassen, dem Sozialamt oder den privaten Krankenkassen übernommen.

Unsere Hebammensprechstunde der Frauen- und Kinderklinik St. Louise Paderborn bietet Ihnen Informationen rund um die Geburt, Hilfe bei Schwangerschaftsbeschwerden und Tipps für die erste Zeit mit Ihrem Kind. Zum vorher vereinbarten Termin steht Ihnen eine unserer freiberuflichen Hebammen für ein Gespräch in entspannter Atmosphäre zur Verfügung. Dieses Angebot gilt für alle Frauen – unabhängig davon, ob Sie in unserem Haus entbinden möchten oder woanders. Zu den Infos "Hebammensprechstunde"

 

 

Diagnostik - Perinatalmedizin und Ultraschall

Die Perinatalmedizin ist auf die gesundheitliche Versorgung von Schwangeren und ihrem Kind kurz vor und nach der Geburt spezialisiert. Weiter

Die meisten Schwangerschaften verlaufen ohne Probleme. In seltenen Fällen kann es jedoch notwendig sein, dass Sie vor der Geburt eine Weile im Krankenhaus bleiben. Wenn Sie sich bereits im Geburtszeitraum befinden, Ihr Kind also jederzeit kommen könnte, dann nehmen wir Sie gleich auf unserer Geburtshilfe-Station auf. Ist Ihr Geburtstermin noch weiter entfernt, werden Sie auf unserer speziellen Risikoschwangeren-Station versorgt.

Damit Sie und Ihr Kind die bestmögliche Betreuung erhalten, arbeiten wir unter einem Dach eng mit unserer Klinik für Kinder- und Jugendmedizin zusammen. Für alle Fragen rund um die Schwangerschaft und Geburt sind unsere Hebammen und Frauenärzte jederzeit für Sie da. Für zusätzlich Informationen, stellen wir gern einen Kontakt zu den Kinderärzten her.

Frühgeburtlichkeit

Eine normale Schwangerschaft dauert 40 Wochen. Dabei zählen wir im Schwangerschaftsverlauf abgeschlossene Wochen und laufende Tage. So bedeutet eine Schwangerschaftsdauer von beispielsweise 38+4 Tagen, dass Ihre Schwangerschaft bereits 38 Wochen und 4 Tage dauert – Sie also in der 39. Schwangerschaftswoche sind.

Kinder, die vor 37+0 Schwangerschaftswochen geboren werden, gelten als Frühgeborene. Kommt ein Kind zu früh auf die Welt, können wir niemals allgemein gültige Aussagen über die individuelle Prognose treffen, denn Kinder sind Individuen und keine Schwangerschaft ist wie die andere. Je näher die Geburt eines Frühchens jedoch an die Grenze zur 38. Schwangerschaftswoche rückt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es nur noch wenig Unterstützung durch die Kinderärzte braucht (z. B. Wärmebettchen). Frühchen, die vor der 34. Schwangerschaftswoche auf die Welt kommen, benötigen meist noch viel Hilfe und haben einen längeren Aufenthalt in der Kinderklinik vor sich.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass es gar nicht erst zu einer Frühgeburt kommt. Bei Anzeichen für eine Frühgeburt (Wehentätigkeit, Blasensprung, Blutung) oder speziellen Risikofaktoren, stellen Sie sich bitte jederzeit in unserem Kreißsaal vor. So können wir die in der jeweiligen Situation beste Therapie für Sie einleiten. Und falls sich Ihre Sorgen als unbegründet erweisen, gehen Sie selbstverständlich wieder nach Hause.

Grundsätzlich bestehen bei unkomplizierter Schwangerschaft gegen kommerzielle Flugreisen keine Bedenken. Folgendes sollte jedoch beachtet werden:

Vor Antritt einer Flugreise sollte eine individuelle  Risikoabwägung beim Frauenarzt erfolgen.  Gesundheitliche Risiken sind bedingt durch Flughöhe ,–dauer und –route sowie die Immobilität.

Flüge, die über die Pole gehen haben eine höhere Strahlenexposition. Kurzstreckenflüge (< 4 h) sind besser verträglich als Langstreckenflüge. Die meisten Fluggesellschaften verlangen ein ärztliches Attest über die Unbedenklichkeit. Die beste Reisezeit ist die zwischen der 18. Und 24. SSW. Bei unkomplizierter Einlingsschwangerschaft spricht nichts gegen eine Flugreise bis zur 36. SSW. Bei unkomplizierten Mehrlingsschwangerschaften bis zur 32. SSW.

Zu empfehlen ist, sich die Beförderungsbedingungen der einzelnen Fluggesellschaften anzuschauen. Eine Versicherung für einen notfallmäßigen Rücktransport sollte abgeschlossen sein.

Vermehrt Beschwerden können auftreten bei Erkrankungen des Mittelohrs, der Nasennebenhöhlen, der Lunge und des Darmes.

Bodyscanner sind für die Gesundheit für Mutter und Kind unbedenklich.  Der durch die Höhe bedingte Luftdruckabfall, die Verbindung des Sauerstoffdruckes in der Atemluft und die Reduktion der Luftfeuchtigkeit stellen für gesunde Schwangere und ihre Kinder keine Probleme dar.   

Sinnvolle Informationen zum Thema "Essen und Trinken in der Schwangerschaft" erhalten Sie hier: